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Kaiser Friedrich Barbarossa – eine glatte Erfindung
PressemeldungenKaiser Friedrich Barbarossa – eine glatte Erfindung

Lange Zeit galt Friedrich I. als perfekter Herrscher. Doch so wie wir ihn kennen, war er nicht. Eine neue Biografie untersucht den Mythos Barbarossas.

Ortskundige Armenier begleiteten am Morgen des 10. Juni 1190 eine Gruppe schwerbewaffneter Ritter, darunter hohe Würdenträger und sogar ein Kaiser, bei ihrem Abstieg durch Felsen zum Ufer des Flusses Saleph in der heutigen Türkei. Mitunter war es so steil, dass man absteigen und auf allen Vieren kriechen musste.

Doch was dann geschah, als man endlich unten angekommen war, können allein diejenigen wissen, die das Unglück mit angesehen haben: Der fast siebzigjährige Kaiser Friedrich I. Barbarossa kam in den schnellen kalten Fluten des Flusses zu Tode. Das Heer des 3. Kreuzzuges hatte seinen Anführer, das mittelalterliche Imperium Romanum seinen Kaiser verloren.

Die Todesdetails sind unklar

Wissen wir tatsächlich nichts Genaues vom Tod des Herrschers? Das Problem: Von verschiedenen Autoren sind zwar viele Details überliefert, doch sie sind zu großen Teilen unvereinbar. Ob er den Fluss schwimmend oder zu Pferde zu durchqueren suchte, allein oder in Begleitung schwamm, ob er nur ein Erfrischungsbad nach einem Morgenmahl nehmen oder zielgerichtet an das andere Ufer gelangen wollte, ob er überhaupt schon im Wasser oder erst am Ufer starb; keines der überlieferten Todesdetails kann man verifizieren.

Man kann aber etwas anderes daraus ablesen: Die Zeitgenossen waren sowohl vom Tod als auch über die Art und Weise des Todes beunruhigt. Weil auch das Sterben zum Leben gehörte, man am Hinscheiden die Qualität des gelebten Lebens zu erkennen glaubte, und man sich im Mittelalter vor wenig mehr fürchtete, als vor der mors peccatorum pessima, dem schlechten Tod der Sünder, dem Hinscheiden ohne letzte Ölung, ohne Segen, ohne Vergebung der Sünden, war klar:

Schlechte Menschen sterben schlecht, gute eben gut. Das ist der Grund dafür, dass Barbarossa den Zeitgenossen nicht nur Zeit seines Lebens ein Exempel abgab, sondern ihnen auch im Tod bedeutungsvoll erschien. Sollte Barbarossa etwa, wie man an seinem Ableben zu erkennen glaubte, ein schlechter Herrscher gewesen sein?

Das war das Adelsgeschlecht der Staufer

Eine neue gewichtige Biografie über einen der bekanntesten mittelalterlichen Kaiser, dessen Popularität lange durch die Kyffhäusersage und die Sagensammlungen der Gebrüder Grimm am Leben erhalten wurde, versucht diese Frage zu beantworten.

Das Buch des Münchener Mediävisten Knut Görich wird von den Kapiteln "Denkmalsenthüllungen" und "Besichtigungen" eingerahmt, in denen es um die intellektuelle Inanspruchnahme Barbarossas im 19. und 20.Jahrhundert geht. Das hat seinen Grund, denn wie Görich schon im ersten Satz seines Buches schreibt: "Friedrich Barbarossa ist gewissermaßen eine Entdeckung des 19. Jahrhunderts – und zu einem großen Teil auch dessen Erfindung."

Gerade in diesem Jahrhundert hat auch Barbarossas Tod die Gemüter beschäftigt. Eine von Bismarck finanzierte Expedition sollte seine in Tyros bestatteten Knochen bergen und nach Deutschland bringen. Ein deutsches Nationaldenkmal, der gerade vollendete Kölner Dom mit den kaiserlichen Gebeinen, das wäre im Nationaldiskurs ein politisch aufgeladener Erinnerungsort geworden.

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