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Der letzte Getreue der Königin
Der letzte Getreue der Königin
 
Rezension: Manfred Lohmann
 
"Der Getreue der Königin" ist „... der Auftakt einer Reihe spannender Wikinger-Romane, voller Intrigen und Kriege, irdischer Liebe und weltlicher Abenteuer, im Zentrum der streitbare Priester Wulfgar“ .. schreibt der Rowohlt Verlag und trifft damit ins Schwarze - V. M. Whitworth legt hier ein bemerkenswertes Debüt vor.
 
Der Roman spielt in England um Ostern Anno 900 - einer Zeit, als die Insel noch aus mehreren Königreichen bestand und teilweise von den dänischen Wikingern besetzt war. Nach dem Tod König Alfreds des Großen ist ein erbitterter Machtkampf zwischen Alfreds Sohn Edward, König von Wessex, und Athelred, der mit Edwards Schwester Athelfleda verheiratete König von Mercien, entbrannt. Athelred ist sterbenskrank und so wartet Edward nur darauf, nach dem Tod seines Schwagers dessen Königreich zu übernehmen und die den östlichen Teil Merciens beherrschenden Dänen zu vertreiben.
 
Dieses historische Umfeld ist die Ausgangssituation für V. M. Whitworths Geschichte. Königin Athelfleda kennt ihren Bruder Edward und traut ihm nichts Gutes zu. In ihrer Verzweifelung beauftragt sie den jungen Priester Wulfgar, aus dem Kloster Bardney, das in dem von den Wikingern besetzten Gebiet liegt, den Schrein des heiligen Oswald nach Gloucester zu holen, denn dem Heiligen werden Wunderkräfte zugesprochen. Doch nicht nur die Königin betraut Wulfgar mit einem heiklen und gefährlichen Auftrag, sondern auch der Adelige Athelwald gibt ihm eine geheime Botschaft mit, die der Priester ausgerechnet den Jarls der Wikinger übergeben soll.
Ihre Protagonisten baut die Autorin sehr sorgfälig auf, zeichnet ihre Figuren mit viel Einfühlungsvermögen voller menschlicher Schwächen und Stärken. Den jungen Wulfgar lernt man als einen weltfremden, ein wenig naiven, liebenswerten Charakter kennen, der sich der Wissenschaft verschrieben hat, als Priester alles andere als ein Kämpfer und Reiter und wenig heldenhaft ist und die gefährliche Mission allein wohl nicht erfüllen könnte. So stellt die Autorin ihm den kämpferischen Hitzkopf Ednoth zur Seite, der durch sein Temperament so manche brenzelige Lage für sich und seinen Begleiter geradzu herausfordert. Gemeinsam machen sich die beiden Gefährten auf ihre gefahrvolle Reise. Unterwegs treffen sie auf Vater Ronan, einem etwas anderen Priester mit viel Herz und Verstand, und auf die Dänin Gunnvor Bolladottir, einer kämpferischen Frau. Diese beiden Zufallsbekanntschaften begleiten Wulfgar und Ednoth auf ihrem weiteren Weg. Und dieser Weg hat es in sich. In flüssigem, mitunter humorvollen Erzählstil lässt die Autorin die vier Reisenden viele gefährliche Abenteuer erleben und sorgt damit für einen sich langsam aufbauenden Spannungsbogen.
Besonders beeindruckend ist die Entwickelung Wulfgars auf dieser Reise. Mit viel Einfühlungsvermögen lässt V. M. Whitworth ihren Titelhelden wachsen, sich entwickeln. So lernt er reiten und kämpfen und muss seine Meinung über die heidnischen Dänen revidieren, denn Gunnvor erweist sich als wertvolle Helferin und auch Vater Ronan vermittelt durch seine unkonventionelle Art ein ganz anderes Bild von einem Priester. Auch die zahlreichen Nebenfiguren zeichnet die Autorin sehr authentisch und überzeugend und schildert damit ein anschauliches Bild des Lebens des einfachen Volkes. Man merkt deutlich die fundierten Kenntnisse der Autorin über diese Zeit, gekonnt webt sie ihre fiktiven Figuren in das historische Umfeld ein. so dass ein stimmiger, informativer und spannender Roman aus dem England des Frühmittelalters entstanden ist.
Mit einem Personenverzeichnis, weiteren Erläuterungen und einigen Begriffserklärungen zur damaligen politischen Situation in England rundet die Autorin ihr Werk ab.
 
Fazit:
Mit ihrem Debütroman "Der Getreue der Königin" hat V. M. Whitworth einen sehr unterhaltsamen, spannenden und informativen Roman geschaffen, der durch seine authentische Schilderung der damaligen Begebenheiten und seine vielschichtigen Personen überzeugt - ein sehr lesenswertes Buch.
Der letzte Getreue der Königin  
 
 
V. M. Whitworth
Der letzte Getreue der Königin
Historischer Roman
 
Erschienen im:
Rowohlt Verlag
März 2013
Taschenbuch, 384 S.
ISBN: 978-3-86252-018-3
EURO 14,95
 
Inhalt:
Eine schutzlose Königin. Nur ein Priester kann sie retten.
 
Der Frieden hat England verlassen: Alfred der Große ist tot, sein Sohn Edward besteigt den Thron von Wessex und spinnt ein dichtes Netz von Allianzen. Das benachbarte Königreich Mercien hat mehr als einen Grund zur Sorge: Der Herrscher liegt im Sterben, die Königin befürchtet einen feindlichen Angriff. Sie weiß, wozu der Gegner fähig ist – König Edward ist ihr Bruder.
Heil und Zukunft Merciens hängen davon ab, Adeligen und Verbündeten einen Schwur abzuringen: auf die Knochen des Heiligen Oswald. Doch die müssen erst aus dem Norden geborgen werden: Wikingerland. Wulfgar, Priester und Sekretär der Königin, ist überrascht, dass man ausgerechnet ihn für die gefährliche Mission auswählt. Doch die Königin hat ihre Gründe. Zusammen mit Ednorth, einem jungen Adeligen, begibt er sich auf die Reise ins Feindesland ...
 
Die Autorin V.M. Whitworth:
Die britische Autorin V. M. Witworth studierte Angelsächsische Geschichte und Englisch in Oxford und promovierte am Zentrum für Mittelalterliche Studien in York über die mittelalterlichen Arten des Sterbens.
Im Jahr 2012 erschien mit The Bone Tief (dt. Der letzte Getreue der Königin) ihr erster Roman einer neuen Reihe um den streitbaren Priester Wulfgar, die mit dem Tod von Alfred dem Großen um das Jahr 900 einsetzt.
V. M. Whitworth lebt mit ihrer Familie auf den Orkney-Inseln und arbeitet bereits an den nächsten Teilen der Saga.
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