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Der Thron der Welt
Der Thron der Welt
 
Rezension: Manfred Lohmann
 
950 Seiten Debütroman - der britische Autor Robert Lyndon hat mit seinem Roman "Der Thron der Welt" ein wirklich umfassendes Werk geschaffen, in dem er seine Leser auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Mittelalters um 1070 mitnimmt.
Seinem Roman stellt er eine einige Informationen über die damaligen Sprachen, über den Wert der Gerfalken und eine kurze Chronologie zur Geschichte voran, ergänzt mit einer doppelseitigen Karte des "Reisegebietes" ein durchaus gute Einstimmung auf seine fast tausendseitige Geschichte. Wünschenswert wäre bei der Vielzahl der Akteure und Orte ein Personenregister und Sachregister am Ende des Buches.
Sehr schön ist das Cover - es spiegelt in seiner farbenprächtigen Gestaltung mit den beiden Gerfalken die spannende Geschichte wieder.
 
Der Autor schickt seine Titelhelden, den fränkischen Krieger Valon und den jungen Gelehrten Hero, auf eine höchst gefährliche und abenteuerliche durch aller Herren Länder. Eigentlich wollen die beiden Reisegefährten nur nach England, um dem Vater des Walter von Olbec eine Botschaft, die sich als Lösegeldforderung entpuppt, zu überbringen. Das geforderte Lösegeld sind vier wertvolle und sehr seltene Gerfalken, die Valon und Hero aus dem fernen Grönland beschaffen sollen.
Begleitet auf ihrer Odysse durch die harte und oft grausame Welt des Mittelalters werden Valon und Hero von Richard und Drogo, zwei Brüdern Walters, sowie von dem jungen Falkner Wayland, dessen Freundin Syth und Raul, dem Begleiter und Helfer Waylands - und eine geheimnisvolle Prinzessin sorgt für zusätzlich Schwierigkeiten.
Der Autor nutzt diese Reise mit all ihren gefährlichen Abenteuern und Strapazen, um seine Akteure aufzubauen. Sorgsam gibt er ihnen Gesicht und Charakter und jeder seine Protagonisten hütet ein persönliches Geheimnis, die sich erst gegen Ende des Buches auflösen. Eine Vielzahl von allerlei mehr oder weniger zwielichtigen Gestalten und kriegerische Wikinger, die für viele Kämpfe und Verluste auf beiden Seiten sorgen, die raue See, Eis und Schnee stellen zusätzliche Herausforderungen dar. Geschickt, in einem flüssigen, verständlichen und leicht zu lesendem Erzählstil schildert Robert Lyndon die Reise, gönnt seinen Protagonisten kaum Ruhe, stellt sie immer wieder vor neue Herausforderungen und setzt sie Gefahren aus. Er zeichnet ein bildreiches und authentisches Bild der damaligen Welt, schildert die Lebenssituation der Menschen anschaulich und bildreich, lässt so seine Leser zu Reisebegleitern werden.
Einzigartig sind die Szenen, die über die Falken berichten. Hier merkt man das Wissen und die Erfahrung des Autors im Umgang mit diesen edlen Vögeln. Gekonnt schafft er packende Situationen, die er realistisch und sehr glaubwürdig schildert und vermittelt seinen Lesern viel Wissenswertes über die Falknerei, wenn der Falkner Wyland "seine" Falken trainiert oder füttert. Hier schafft der Autor die wenigen ruhigeren Momente in seiner Geschichte, lässt damit seinen Protagonisten aber auch seinen Lesern ein wenig Zeit, bevor das nächste Abenteuer auf die Reisegruppe wartet.
Trotz des Umfanges lässt Robert Lyndon am Ende seines Werkes einige Fragen offen. Der Schlusssatz "Hier oder in einer anderen Welt" lässt auf eine Fortsetzung dieses gelungenen Romans hoffen.
 
Fazit:
Mit seinem umfangreichen Roman "Der Thron der Welt" versetzt Robert Lyndon seine Leser in die raue Welt des 11. Jahrhunderts. Seine Geschichte ist ein eindrucksvoller Reisebericht, der ein facettenreiches und anschauliches Bild der damaligen Zeit zeichnet - ein sehr lesenswertes Buch.
Der Thron der Welt  
 
 
 
Robert Lyndon
Der Thron der Welt
Historischer Roman
 
Erschienen im:
Wunderlich Verlag
Januar 2013
Taschenbuch, 960 S.
ISBN: 978-3-8052-5026-9
EURO 18,95
 
Inhalt:
Der Einsatz: Hoch - Die Reise: Unglaublich
Das Ziel: Der Thron der Welt
 
Man schreibt das Jahr 1072 nach Christi Geburt. Der fränkische Krieger Vallon hat nichts mehr zu verlieren. In den Alpen begegnet er dem jungen Gelehrten Hero, unterwegs mit seinem Meister. Als dieser stirbt, bittet Hero Vallon um seine Begleitung nach England, wo er einem normannischen Ritter die Lösegeldforderung des türkischen Sultans für seinen Sohn überbringen soll. Doch der Preis für die Freiheit des jungen Sir Walter Olbec ist unermesslich hoch: vier weiße Gerfalken, kostbare Vögel, die überaus selten sind. Nur hoch im Norden, im ewigen Eis, hat man schon Exemplare davon gesehen. Für Vallon, Hero und ihre Gefährten beginnt eine atemberaubende Odyssee durch die entlegensten Länder der Welt – von Grönland über Russland bis nach Konstantinopel, über das tobende Nordmeer und blutgetränkte Schlachtfelder. Grausame Wikingerkrieger und rachsüchtige Normannen stellen sich ihnen in den Weg, wilde Flüsse und unweg­same Pfade gilt es zu überwinden, bis sie endlich ans Ziel kommen – und die Welt plötzlich nicht mehr so ist, wie sie einmal war …
 
Robert Lyndon Der Autor Robert Lyndon:
Der Brite Robert Lyndon hat sich seit seiner Kindheit mit der Falknerei beschäftigt. Als Student der Geschichte lag sein Hauptaugenmerk auf der Verwendung von Falken während des Mittelalters. Einige Szenen aus seinem Debütroman Hawk Quest (dt. Der Thron der Welt), der 2012 erschien, beruhen auf eigenen Erfahrungen als Falkner, Kletterer und Reisender.
Robert Lyndon hat einige Bücher und Artikel über Geschichte geschrieben und ist Mitglied in der Royal Geographical Society. Er lebt in Dorset und arbeitet bereits an der Fortsetzung seines Romans.
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