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Die Stadt der schwarzen Schwestern
Die Stadt der schwarzen Schwestern
 
Rezension: Marion Lohmann
 
Guido Dieckmann hat mit "Die Stadt der schwarzen Schwestern" einen spannenden historischen Kriminalroman geschrieben, der in der unruhigen Zeit Flanderns im späten 16. Jahrhundert spielt.
 
Die Titelheldin seines Romans, die junge Witwe Griet Marx, lebt mit ihrem kleinen Sohn zur Zeit der Eroberung durch spanische Truppen Oudenaardes im Haus ihrer Schwiegereltern. Als diese die Stadt verlassen, bleibt Griet zurück und arrangiert sich mit den Eroberern, sie erhält sogar vom spanischen Statthalter die Bevollmächtigung, Sicherheitsbriefe für Reisende auszustellen. Sie stellt auch für die "Schwarzen Schwestern", die 1578 durch die Bilderstürmer aus der Stadt vertrieben wurden und nun in ihr Kloster zurückkehren sollen, einen solchen Sicherheitsbrief aus. Als die Nonnen jedoch nicht ankommen, macht sich Griet voller schlimmer Ahnungen auf die Suche nach ihren "Schützlingen". Begleitet wird sie von dem Spanier Don Luis, der sich auffällig für die junge Flämin interessiert. Doch auch Griet hat ihr Geheimnis, das sie vor ihrem Begleiter sorgfältig verbirgt - und dann ist da noch das geheimnisvolle "Buch der Aufrechten" der verschwunden Schwarzen Schwestern, was die Aufklärung nicht gerade vereinfacht.
 
Der Autor erweckt in seinem Roman seine Protagonisten für seine Leser zum Leben, so anschaulich und realistisch schildert er seine Charaktere. Man "erlebt" die Sorgen und Nöte der jungen Griet geradezu mit, spürt die wirtschaftliche Not, in die sie durch das geheimnisvolle Verschwinden der Nonnen gerät, fühlt das Misstrauen gegen ihren Begleiter, das sich behutsam in eine zarte Liebe wandelt und taucht so unweigerlich in die spannende Suche mit ein. Aber auch Don Luis und die anderen Akteure werden vom Autor mit viel Einfühlungsvermögen sorgfältig aufgebaut und so zu agierenden Personen, die seine Geschichte mit viel Leben füllen. Mit vielen unvorhergesehnen Wendungen hält Guido Dieckmann den Spannungsbogen konstant aufrecht und lässt damit keine Langeweile aufkommen.
Der historische Hintergrund des Romans ist erstklassig recherchiert. In dieses Umfeld passt der Autor seinen Roman um die Rückkehr der "Zwartzusters" erstklassig ein. In seinem flüssigen, mitreißenden Schreibstil entführt er seine Leser in das Flandern des 16. Jahrhunderts und schafft so eine harmonische Verbindung von historischen Fakten und fiktiver Geschichte. Mit seinem Nachwort, das neben einem guten Einblick in die Geschichte Oudenaardes auch Informationen zum "Buch der Aufrechten" gibt, rundet der Autor sein Werk gelungen ab.
 
Fazit:
Historisch bestens recherchiert, sorgfältig aufgebaute unterschiedliche Akteure, eine spannende, vielschichtige Geschichte in sehr angenehm zu lesenden Erzählstil - das sind die Zutaten zu Guido Dieckmanns Roman "Die Stadt der schwarzen Schwestern". Ein rundum gelungenes Buch, das hat mich von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten hat und das ich nur empfehlen kann.
Die Stadt der schwarzen Schwestern  
 
 
Guido Dieckmann
Die Stadt der schwarzen Schwestern
Historischer Roman
 
Erschienen im:
rororo Verlag
April 2013
Taschenbuch, 512 S.
ISBN: 978-3-499-25937-1
EURO 9,99
 
Inhalt:
Sieben Frauen hüten ein gefährliches Geheimnis.
 
Flandern, 1582: Der König von Spanien sendet Truppen in die aufständischen Niederlande. Auch das Tuchweberstädtchen Oudenaarde wird von den Spaniern eingenommen. Ein Schock für die junge Witwe Griet, die darum kämpft, ein freies, unabhängiges Leben zu führen. Dabei begegnet sie immer wieder dem rätselhaften jungen Spanier Don Luis, der ein auffallendes Interesse an ihr und ihrer Herkunft zeigt. Griet findet Unterschlupf im verlassenen Ordenshaus der schwarzen Schwestern, die nach Jahren des Exils in die Stadt zurückkehren sollen. Aber die sieben Nonnen verschwinden auf ihrer Reise durch die Ardennen spurlos. Gemeinsam mit Don Luis stellt Griet Nachforschungen an. Sie stoßen auf ein Buch – und auf ein tödliches Geheimnis.
 
Der Autor Guido Dieckmann:
Heiligenspiel Guido Dieckmann, geboren 1969 in Heidelberg, arbeitete nach dem Studium der Geschichte und Anglistik als Übersetzer und Wirtschaftshistoriker.
Heute ist er als freier Schriftsteller erfolgreich und zählt mit seinen historischen Romanen, u.a. dem Bestseller „Luther“ (2003), zu den bekanntesten Autoren dieses Genres in Deutschland. Guido Dieckmann lebt mit seiner Frau an der Deutschen Weinstraße.
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